Brina`s Allgemeine

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Über schreiben muss verarbeitet werden was einem beschäftigt.

Montag, November 28, 2005

Einbruch in Berufsgenossenschaft


Wie ich heute Morgen erfahren habe, wurde über das Wochenende in der Mainzer Papiermacher Berufsgenossenschaft am Lerchenberg eingebrochen. Aussagen zufolge gab es in der EDV Abteilung eine von außen eingeschlagene Fensterscheibe. In dieser Abteilung wurden wohl ettliche Notebooks entwendet. Sehr zum Ärger der Angestellten, die dort ihre Programme schreiben und jetzt einiges an Arbeit nachholen müssen.
Merkwürdig an der Sache ist jedoch, das auch in den oberen Stockwerken Dinge entwendet wurden, die EDV-Abteilung, in der das eingeschlagen Fenster gesichtet wurde, jedoch nochmal seperat gesichert ist. An den Türen der EdV-Abteilung, nach draußen zu den anderen Abteilungen, wurden von Mitarbeitern keine Einbruchsspuren entdeckt.
Kannten sich die Verbrecher eventuell aus? Was darauf auch hindeutet, ist, das die Diebe wohl ganz genau wussten was vorhanden ist und was sie mitnehmen sollten. Nur die erst kürzlich gekauften Flachbilschirme wurden nicht mitgenommen. Kannte sich die Planung des Diebstahles wohlmöglich gut aus in der Berufsgenossenschaft, und wusste aber noch nichts von den BNildschirmen? Sonst hätte er diese vieleicht auch klauen lassen. Wer war in der Zeit vor dem Kauf der Flachbildschirmen in der BGS und nach dem Kauf noch nicht? Das überlassen wir mal der Polizei.
Und ausnahmsweiße hab ich mal was früher gewusst als Deutschlands liebstes Klatschmagazin.

Donnerstag, November 24, 2005

Big mama is cooking for you....


In kürze der Bericht mit Bildern über das Chilli-Essen bei uns....

Dienstag, November 22, 2005

Und was machen wir?

Wie ich auf diesen Bericht komme ist diemal eine längere, aber trotz allem wichtige Story. Gestern zeigte mir mein Freund Tim das Skatboardmagazin "Monster Mag" mit den Worten das sei das erste Mag unter der Leitung von Holger von Krosigk. Eigendlich bin ich in solchen Dingen nicht wirklich interresiert. Weil ich auch keine Vergleichsmöglichkeiten haben zwischen dem Monster Mag früher und heute. Aber ein Blick kann man ja mal reinwerfen. Mhh, ok, gut, ist halt ne Skatezeitschrift, gut gemacht, ah ja ganz nett ok. Zeitung wieder weg gelegt.
Heut morgen beim Frühstück, nachdem sich mein Freund über das Telefonopfer Bennie Wessler kaputt gelacht hat, musste ich dann doch nochmal genauer reinschauen. Ein Artikel hat besonders meine Aufmerksamkeit erregt. Schließlich ging es um mein Geschlecht. Die Frauen die Skateboard fahren, besonders was die Enwicklungen in den letzten Jahren betrifft. "Sex Change" der Name, der Text von Holger persönlich und der Bericht wirklich lesenswert.
Wie gesagt es geht um Frauen die sich in der Skateboardscene etaplieren (nennt man das so?) und dadurch nicht mehr uncool sind sondern wirklich respektiert. Aber was ist nun mit den Frauen, wie zum Beispiel mit mir, die in der Scene mehr oder weniger drin sind nur keine Begabung zum selber Fahren haben.
Nun da gibt es in der neuen Skatehauptstadt Mainz ja auch das ein oder andere Beispiel. Von solchen und solchen muss man sagen. Es gibt einige Mädels die noch immer in Skateklamotten mit ihrem Board am Rand stehen und kläglich einen Ollie probieren und zwar so unmotiviert das man hoffen kann sie gehen bald oder fangen endlich an es richtig in die Hand zu nehmen. Bei allr Liebe, ich find das gut wenn sie richtig Fahren lernen wollen. Aber dann muss man es auch richtig wollen. Und wenn jemand richtig Skateboardfahren lernen will dnn kann man es ihm auch ansehen. Und Frauen die nicht wirklich wollen erkennt man einfach daran das sie mit den Boards an den Park kommen, ein, zwei Ollie`s machen und sich dann hinsetzen und den Jungs zugucken und quasseln. Und ich legen meine Hand dafür ins Feuer, keiner der Jungs lästert oder lacht über die Frauen. Ich noch eher als sie.
Was nun aber wenn ein Mädel merkt das es kein Talent hat, und trotzdem in der Scene bleiben will oder wie auch immer man das nennt, den schließlich ist jeder willkommen. Ich mein, was soll ich tun, wenn mein Mann skaten geht, im Sommer wie im Winter, und ich dann mitgehe? Es gibt andere Bereiche, die mit Skateboarden indirekt zu tun haben, wo man sich nützlich machen kann. Um nur einige private Möglichkeiten zu nennen:

1. Berichterstattung: Bei Local-Kings.de anmelden und dort Berichte über Contests schreiben, die kommen oder waren. Veranstaltungen posten geht auch. Außer unsere Skatecomunitie gibt auch noch viele mehr. Aber wir freuen uns immer über Berichte, besonders auch aus anderen Städten außer Mainz.

2. Fotos: Das ist ein Gebiet in dem ich mich selber gerade versuche. Aber entweder man Studiert, Lernt oder kann Fotografieren. Denn einfach so Fotos schießen geht nicht. Musste ich auch erst lernen. Die richtigen Objektive sind teuer, der richtige Winkel von Nöten, der Blitz ein Muss und es darf weder zu Viel noch zu Wenig auf dem Bild zu sehen sein. Und man darf auf keinen Fall erwarten das die Bilder oder du Selbst groß rauskommt. Denn es sollten immer Herzen immer zum eigenen Spaß oder zum Spaß der Leute die Bilder gemacht werden. Nicht mit dem Willen mal berühmt zu werden wie Gentsch oder Andere.

3. Snowboarden: Schon mal die einfachere Alternative versucht? Mit 16 Jahren hatte ich mit Skateboarden angefangen. Alle meine Freunde fuhren. Alles Jungs. Nur ich saß immer dumm daneben und war halt die Ische von einem. War mir zu blöd, also hab ich selber damit angefangen...und kläglich versagt. Irgendwann war Winter angesagt und mein Freund und dessen Jungs planten den Winterurlaub. Snowboarden. Ob ich mitmachen möchte. Sicher, versuchen kann man es ja mal. Die erste Woche war hart. Ich hatte noch nie zuvor bei voller Geschwindigkeit mit dem Gesicht im Schnee gebremst. Ist wirklich schmerzhaft. Eine Woche nur auf die Fresse, Hände und Steiß fallen. Nach zwei Tagen hatte ich am ganzen Körper Muskelkater. Und wenn ich sage am ganzen Körper, ist das auch so gemeint. An stellen wie die Schamgegend, wo ich gar nicht wusste das ich da Muskeln habe. Aber es lohnt sich, wenn man es erst ma kann, was nicht sehr lange dauert wenn man keine Angst vor Schmerzen hat, wird es verdammt lustig. Ein anstrengender Sport mit großen Fun-Faktor.

4. Buch lesen: Wem das Alles nicht zu sagt der sollte sich ein Buch schnappen und sich locker machen. In Mainz am New Spot ist eine Wiese wo man hervorragent sich auf eine Decke legen und lesen kann. Oder den Jungs zuschauen. Im Winter, bei der Temparatur wie jetzt rate ich allerdings davon ab. Da lässt eine Blasenentzündung nicht lange auf sich warten. Im Winter rate ich, wenn man nicht Snowboarden, Fotografieren oder Berichte schreiben möchte, sich daheim locker zu machen und Monster Mag zu lesen. ;-)

Donnerstag, November 17, 2005

Beziehungskacke

Es wird mal wieder Zeit sich über bestimmte Äußerungen aufzuregen. Es betrifft mal wieder Beziehungskram. Ich bekomme ab und zu wenig helfende Kommentare gedrückt wie: "Du bist aber eine Klette." Oder: "Meinst du nicht das ihr ein wenig viel Zeit miteinander verbringt, mach doch auch mal was alleine."
Ich kann nur folgendes dazu sagen. Ihr seid Neidisch. Ich weiß, das ist vieleicht etwas überheblich, aber das kann es ruhig sein. Denn man ist nur dann eine Klette, wenn die Anhänglichkeit des einen, dem Anderen auf den Sack geht. Heißt: Gehen ich meinem Freund/in damit auf die Nerven das ich ihn eventuell zu häufig anrufe oder mich häufig mit ihm treffe oder ich meine Zeiten seinen anpasse ohne das er das gleiche tut, besteht ein Problem. Kommt aber die Initiative von beiden Seiten gleichzeitig, ohne das sich einer genervt fühlt, besteht kein Problem. War das zu schwer? Gut dann will ein paar Beispiele nennen die etwas privat, aber meiner Meinung nach nicht ungewöhnlich sind.
Ich liebe es zu kochen, ich koche besonders gern für meinen Freund. Es ist für mich eine Herausforderung das Essen gut und pünklich zu servieren. Ich habe daran Spaß wie andere Leute am Doom-Spielen. Das Chaos was dabei ensteht ist minder vergleichbar. Es freut mich ungemein wenn mein Freund dann ist und ich merke das ich es mal wieder geschafft habe so gut zu kochen, das ich die Beste bin. Also, wie gerade eben von Ihnen festgestellt, habe ich meinen Spaß gehabt, bei einer freiwilligen Aktion, mein Freund hat davon provitiert. Lediglich davon provitiert. Denn er hat nicht geholfen, weil ich es nicht wollte, und er hat mich auch nicht dazu genötigt. Was bei mir auch schnell zu einem Wutausbruch führen kann. Zu diesem Beispiel, warum die Behaubtung ich würde meinen Freund zu sehr verhutscheln? Es war eine rein freiwillig Geste die mir und meinem Freund gegolden hat. Ich hatte meinen Spaß und er auch, wie bei Sex. Warum wird das aber negativ ausgelegt. Ist es der Neid der Menschen, die unfähig sind an solchen einfachen und banalen Sachen Freude zu haben oder ist es der Neid von Menschen die selbst nie so eine Freude gemacht bekommen?
Man kann sich schlecht hineinversetzen. Früher hätte man mir noch den Nobelpreis für sowas verliehen, da wurde von der Frau gefordert sich so in den Haushalt zu intigrieren. Doch wie heute in Zeiten der Emanzipation ist das ähnlich wie wenn eine Frau sich unfreiwillig in den Hintern vöglen lässt.
Und wenn cih wie jetzt Urlaub habe, den ganzen Tag in der Gegend rumfahre und dann zu jemanden sage das ich um halb sechs zu Hause sein möchte weil mein Freund dann auch da ist, ist man gleich eine Klette?!
Ich will euch mal was sagen, und hört gut zu. Erstens: Wenn man nicht danach gefragt wird sollte man seinen Senf nicht zu fremden Beziehungen geben. Zweitens: Es gibt kein Problem solange jeder das tut was er tun möchte in einer Beziehung und gleichzeitig der Andere damit einverstanden ist. Außer es wird von der Öffentlichkeit zu einem Problem gemacht. ---> Drittens: DAS NERVT!



Samstag, November 05, 2005

Lieber ehrlich oder lieber nicht?


Tja da steht sie nun vor einem, die beste Freundin und fragt dich mit glänzenden Augen: "Und wie sieht es aus? Steht mir doch oder? Es ist einfach traumhaft" Sie steht da in einem der hässlichsten Kleider die du je gesehen hast, und du mit deinen Baggys im arkmymuster sagst es ihr auch noch. Woraufhin sie meint, das ich mit meinem blöden, langweiligen Skater-Möchtegern-Fummel ja auch nicht gerade das große Los in Geschmack gezogen hätte, und abgesehen davon auch ja gar keine Ahnung von schöner Abendkleidung hätte. Danach zieht sie sich wieder um, kauft das Kleid trotzdem und ist beleidigt. Warum? Weil du ehrlich geantwortest hast. Hättest du gelogen und behaubtet das Kleid wäre der Hammer, hätte sie es auch gekauft, und wäre nicht beleidigt gewesen. Wie soll das einer verstehen? Sie wollte doch eine ehrliche Antwort. Oder eben gerade nicht?
Im meinem Beruf als Verkäuferin ist es schwer genug den Kunden es recht zu machen. Im Fernsehen werden Berichte gesendet, in denen gzeigt wird wie unehrlich die Verkäufer sind und wie sie jedem Kunden immer nur das erzählen was er hören will. Aber im Grunde will er das doch auch hören. Denn wenn ich meinen Kunden ganz ehrlich sage, das sie lieber eine andere Farbe wählen sollten, da man zu heller Haut schlecht Beige tragen kann, sondern lieber Rot, Braun oder Hellblau, schauen sie dich bestürzt an, weil du gerade eben die Farben genannt hast, die sie am wenigsten leiden können. Dabei weiß ich als gelernte Einzelhandelskauffrau wirklich wovon ich rede, und oft auch aus eigener Erfahrung. Mein Stiefvater ist schließlich rotblond mit heller Haut und im stehen auch die oben genannten Farben.
Ich lüge nicht im Verkauf. Aus Prinziep nicht. Und zwar weil ich selber nie wollte das mir jemand das Gelbe vom Ei erzählt oder die Katze im Sack verkauft. Wenn ich mit meinen Baumstammbeinem in einem Laden einen Minirock anprobiere und mir die Verkäuferin dann einreden will ich hätte wirklich die Figur zu sowas, das greife ich mir an den Kopf und bekomme das Gefühl das die gute Frau mir mit viel Mitleid gut zu reden will. Wieviel Geld man wohl solchen Leuten bietet damit sie so einen Mist erzählen?
Ein gutes Beispiel erlebte ich in einem Jeansladen in Mainz in dem ich gearbeitet habe. Zu meinem Bedauern musste er schließen. Dort bediente ich einen jungen, sehr schmalen Mann, der sich anfänglich eine Jacke in der Größe M ausgesucht hatte. Weder der Schnitt noch die Größe waren passend. Der Junge sah aus als hätte er die Jacke seines dicken Opas ausgeliehen. Ich bot ihm eine besser aussehende Alternative an, welche zwar gute Fünfzig Euro teurer war, jedoch verdammt gut an ihm aussah. Ich nannte ihm den Preis jedoch nicht, sondern lies ihn sich das Ergebnis im Spiegel ohne Kommentar betrachten. Er betrachtete sich und war begeistert. Ich nannte ihm den Preis und er meinte, das dieser auch gerechtfertig sei, schließlich würde sie viel besser aussehen als jene zuvor. Das stellte er fest, ohne das ich ihm mit einer Schleimspur in den Hintern rutschen musste.
Sicher hätte es auch anders verlaufen können. Aber ich trage dann wenigstes nicht die Schuld wenn seine Freunde ihn auslachen und er ihnen verklickert das er die Jacke aus unserem Laden hat. Die Kumpels kommen wahrscheinlich nicht. Doch würden sie eventuell kommen wenn sie die Jacke sehen die ihm verdammt gut steht. Nur mit Ehrlichkeit kann man sich in diesem Geschäft auf Dauer zufriedene Kunden halten. Das ist meine Meinung. Und wer damit nicht klar kommt, geht am besten zu einem Laden in dem man ihn ordentlich voll schleimt.
Oder er kommt zu mir nach Wiesbaden.
Viel Glück