Und wenn es so ist?
Ich denke das es besonders in der heutigen Zeit leider viel zu wenig ware Liebe gibt. Das behaubte ich jetzt einfach mal so. Warum?? Weil es mir so vor kommt.
Und wenn das so ist, woran merkt man das? Durch Intuition?Besser kann ich es bestimmt nicht erklären. Aber ich will es versuchen.
Erst mal muss geklärt werden, was man unter warer Liebe versteht. Und ich denke da gehen die ersten Meinungen auseinander. Wärend die 16-jährige Dumpfbacke von neben an behaubtet, wahre Liebe wäre wenn ihr Freund ihr die neuen Manolo Blahniks schenkt, denke ich das man Liebe in seiner ursprünlichsten und reinsten Form betrachten sollte. Etwas das mit keinem Gegenstand, und nur mit wenig Taten wirklich zum Ausdruck gebracht werden kann.
Ich klinge wie ein Romantiker? Glauben Sie mir, ich bin alles andere als das. Denn welcher Tat bedarf es mehr Liebe als zum Beispiel einem Kind das Leben zu schenken, und damit das Versprechen sich mal mindestens 20 Jahre für den Rotzlöffel abzuackern. Manchmal auch mehr als 20 Jahre. Vieleicht sogar noch in dem Wissen das man ein behindertes Kind zur Welt bringt.
Das nur mal als eines von einigen Beispielen.
Liebe ist eigendlich häufig nur dann merkbar, wenn man sie entzogen bekommt.
Ein Vergleich:
Als ich mit 16 Jahren beschlossen habe mir eine Klatze zu scheren, habe ich nicht viel über meine Haare nachgedacht, fand sie nicht besonders gut und habe auch nicht viel auf sie gegeben.
Als sie weg waren, kam das böse erwachen, ich fror und vermisste sie. Ich fühlte mich hässlicher als zuvor, und mein Selbstbewusstsein war am Boden zerstört.
Ist es nicht so, dass wenn man gerade Single ist, am Ende noch Krach mit seinen Eltern hat, und es auch keine Geschwister gibt, man sich manches mal sehr ungeliebt fühlt, das Selbstwertgefühl am Ende ist? Weil da keiner ist der einem zeigt wie sehr er einem liebt?
Und da komme ich dann auch zu der Stelle, wo ich häufig vorgespielte Liebe bemerke. Zum Glück nicht bei mir. aber dafür viel bei fremden Menschen. Zumindest meine ich das zu bemerken. Ich will nicht voreilig urteilen. Nur was ich bemerke entzieht sich oft stark von dem was ich als Liebe interpretiere.
Als Beispiel erzähle ich gern die Story von dem Päärchen was ich beim Kleidungseinkauf beobachtete. Er stand in der Umkleidekabiene und sie brachte ihm ein rosa Shirt. Er wollte es nicht anprobieren, weil im die Farbe nicht gefiel. Sie drängte ihn so lange, bis er es doch anprobierte. Dann gefiel es ihm auch nicht besser. Die beiden wurden laut. Am Ende kaufte sie im das Shirt und erwartete auch noch Dankbarkeit für dieses nicht gewollte Geschenk. Wie man sich vorstellen kann verließ das Paar streitend den Laden. Hätte man das nicht durch Toleranz verhindern können? Toleranz von ihrer Seite aus? Und ist es nicht so das Toleranz ein wesentlicher Bestandteil der Liebe ist? Auch Dinge die man selber anders machen würde?
Meiner Meinung nach schon. Respekt und Toleranz sind mit die wichtigsten Bestandteile. Es gibt nichts wichtigeres. Doch in einer Gesellschaft, wo so viele verschiedene Nationalitäten aufeinander treffen, wo Toleranz doch erwartet wird, mangelt es am meisten in den Beziehungen an dieser wichtigen Eigenschaft. Man mag es kaum glauben. Aber genau darum liegt die offizielle Scheidungsrate auch bei über fünfzig Prozent. Und das ist verdammt viel. Wenn man es in anderen Worten ausdrückt wird es einem noch viel bewusster. Jedes zweite Paar das heiratet, lässt sich auch wieder scheiden. Meine, wie auch die Eltern von meinem Mann, sind beide geschieden. Ich finde das wirklich traurig. Aber meine Eltern tragen diese Verantwortung selber. Ich will versuchen es besser zu machen, und meine Mann auch. Nur wissen Sie was das allerschlimmste bei unserer Ehe ist? Wir sind 23 und 24 Jahre alt und genau bei diesem Thema mangelt es der Allgemeinheit mal wieder an Toleranz. Wildfremde Menschen maßen sich an über unsere frühe Eheschließung zu urteilen. Unser Bankberater meinte in den ersten paar Sätzen: "Noch welche die sich ins Unglück stürzen." Sowas Ähnliches auch von jemandem den ich wegen Sperrmüll am Telefon hatte. "Mein Beileid." Oder so in der Art. Ein ehemahliger Schulkamerad von mir, der damals in der siebten Klasse in mich verknallt war, meinte: "Ein Glück für mich das die Scheidungsrate so hoch ist." Und das neben meinem Mann. Ich kann von Glück reden das der so ruhig geblieben ist.
Wo also ist die Liebe wenn es keine Toleranz gibt. Und wenn man sich wirklich liebt bekommt man es auch noch schlecht gemacht. Als ob es out wäre sich wirklich zu lieben. Als ob es besser wäre sich und seinem Partner immer etwas vor zu machen. Um sich selber zu schützen? Um Trennungen und Verlassenwerden einfacher zu verkraften? Weil man dann eh nicht verliebt war und derjenige einem nicht weh tun kann?
Aber was hat man denn davon. Man lebt die meiste Zeit seines Lebens hinter einer Maske und wird nie wissen wie schön auch mal Schmerz sein kann in bezug auf Liebe. Mein Mann ist für fünf Tage auf Seminar, und wissen Sie was? Heute ist der erste Tag und es tut schon weh. Und wegen solchen Dingen werde ich ausgelacht. Man hat sogar schon mal zu mir gesagt ich sei wie die Rothaarige aus Desperate Housewives: Immer nach außen hin so tun als ob alles in bester Ordnung sei, und hinter den Kulissen würden ich und mein Mann mich bestimmt voll oft fetzen. Ich meine, wie kann man sowas sagen? Spricht da nicht der Neid? Der Neid darauf das es mir wirklich gut gehen könnte? Nur weil ich nicht jeden kleinen Furz vor meiner ganzen Belegschaft breit trete. Mich damit rühme wie sehr mein Mann und ich uns wieder in der Wolle hatten?
Das ist doch absurt.
Und da ich sowas jeden Tag fast erlebe, muss ich doch meinen es gäbe kaum noch ware Liebe.
Nur manchmal sehe ich sie. Und zwar wie sehr sie weh tun kann. Wenn eine sehr alter Mann darunter leidet, das seine demente Ehefrau ihn nach Jahrzehnte manchmal nicht als ihren Mann erkennt. Man sieht es in seinen Augen.
Ich denke das es besonders in der heutigen Zeit leider viel zu wenig ware Liebe gibt. Das behaubte ich jetzt einfach mal so. Warum?? Weil es mir so vor kommt.
Und wenn das so ist, woran merkt man das? Durch Intuition?Besser kann ich es bestimmt nicht erklären. Aber ich will es versuchen.
Erst mal muss geklärt werden, was man unter warer Liebe versteht. Und ich denke da gehen die ersten Meinungen auseinander. Wärend die 16-jährige Dumpfbacke von neben an behaubtet, wahre Liebe wäre wenn ihr Freund ihr die neuen Manolo Blahniks schenkt, denke ich das man Liebe in seiner ursprünlichsten und reinsten Form betrachten sollte. Etwas das mit keinem Gegenstand, und nur mit wenig Taten wirklich zum Ausdruck gebracht werden kann.
Ich klinge wie ein Romantiker? Glauben Sie mir, ich bin alles andere als das. Denn welcher Tat bedarf es mehr Liebe als zum Beispiel einem Kind das Leben zu schenken, und damit das Versprechen sich mal mindestens 20 Jahre für den Rotzlöffel abzuackern. Manchmal auch mehr als 20 Jahre. Vieleicht sogar noch in dem Wissen das man ein behindertes Kind zur Welt bringt.
Das nur mal als eines von einigen Beispielen.
Liebe ist eigendlich häufig nur dann merkbar, wenn man sie entzogen bekommt.
Ein Vergleich:
Als ich mit 16 Jahren beschlossen habe mir eine Klatze zu scheren, habe ich nicht viel über meine Haare nachgedacht, fand sie nicht besonders gut und habe auch nicht viel auf sie gegeben.
Als sie weg waren, kam das böse erwachen, ich fror und vermisste sie. Ich fühlte mich hässlicher als zuvor, und mein Selbstbewusstsein war am Boden zerstört.
Ist es nicht so, dass wenn man gerade Single ist, am Ende noch Krach mit seinen Eltern hat, und es auch keine Geschwister gibt, man sich manches mal sehr ungeliebt fühlt, das Selbstwertgefühl am Ende ist? Weil da keiner ist der einem zeigt wie sehr er einem liebt?
Und da komme ich dann auch zu der Stelle, wo ich häufig vorgespielte Liebe bemerke. Zum Glück nicht bei mir. aber dafür viel bei fremden Menschen. Zumindest meine ich das zu bemerken. Ich will nicht voreilig urteilen. Nur was ich bemerke entzieht sich oft stark von dem was ich als Liebe interpretiere.
Als Beispiel erzähle ich gern die Story von dem Päärchen was ich beim Kleidungseinkauf beobachtete. Er stand in der Umkleidekabiene und sie brachte ihm ein rosa Shirt. Er wollte es nicht anprobieren, weil im die Farbe nicht gefiel. Sie drängte ihn so lange, bis er es doch anprobierte. Dann gefiel es ihm auch nicht besser. Die beiden wurden laut. Am Ende kaufte sie im das Shirt und erwartete auch noch Dankbarkeit für dieses nicht gewollte Geschenk. Wie man sich vorstellen kann verließ das Paar streitend den Laden. Hätte man das nicht durch Toleranz verhindern können? Toleranz von ihrer Seite aus? Und ist es nicht so das Toleranz ein wesentlicher Bestandteil der Liebe ist? Auch Dinge die man selber anders machen würde?
Meiner Meinung nach schon. Respekt und Toleranz sind mit die wichtigsten Bestandteile. Es gibt nichts wichtigeres. Doch in einer Gesellschaft, wo so viele verschiedene Nationalitäten aufeinander treffen, wo Toleranz doch erwartet wird, mangelt es am meisten in den Beziehungen an dieser wichtigen Eigenschaft. Man mag es kaum glauben. Aber genau darum liegt die offizielle Scheidungsrate auch bei über fünfzig Prozent. Und das ist verdammt viel. Wenn man es in anderen Worten ausdrückt wird es einem noch viel bewusster. Jedes zweite Paar das heiratet, lässt sich auch wieder scheiden. Meine, wie auch die Eltern von meinem Mann, sind beide geschieden. Ich finde das wirklich traurig. Aber meine Eltern tragen diese Verantwortung selber. Ich will versuchen es besser zu machen, und meine Mann auch. Nur wissen Sie was das allerschlimmste bei unserer Ehe ist? Wir sind 23 und 24 Jahre alt und genau bei diesem Thema mangelt es der Allgemeinheit mal wieder an Toleranz. Wildfremde Menschen maßen sich an über unsere frühe Eheschließung zu urteilen. Unser Bankberater meinte in den ersten paar Sätzen: "Noch welche die sich ins Unglück stürzen." Sowas Ähnliches auch von jemandem den ich wegen Sperrmüll am Telefon hatte. "Mein Beileid." Oder so in der Art. Ein ehemahliger Schulkamerad von mir, der damals in der siebten Klasse in mich verknallt war, meinte: "Ein Glück für mich das die Scheidungsrate so hoch ist." Und das neben meinem Mann. Ich kann von Glück reden das der so ruhig geblieben ist.
Wo also ist die Liebe wenn es keine Toleranz gibt. Und wenn man sich wirklich liebt bekommt man es auch noch schlecht gemacht. Als ob es out wäre sich wirklich zu lieben. Als ob es besser wäre sich und seinem Partner immer etwas vor zu machen. Um sich selber zu schützen? Um Trennungen und Verlassenwerden einfacher zu verkraften? Weil man dann eh nicht verliebt war und derjenige einem nicht weh tun kann?
Aber was hat man denn davon. Man lebt die meiste Zeit seines Lebens hinter einer Maske und wird nie wissen wie schön auch mal Schmerz sein kann in bezug auf Liebe. Mein Mann ist für fünf Tage auf Seminar, und wissen Sie was? Heute ist der erste Tag und es tut schon weh. Und wegen solchen Dingen werde ich ausgelacht. Man hat sogar schon mal zu mir gesagt ich sei wie die Rothaarige aus Desperate Housewives: Immer nach außen hin so tun als ob alles in bester Ordnung sei, und hinter den Kulissen würden ich und mein Mann mich bestimmt voll oft fetzen. Ich meine, wie kann man sowas sagen? Spricht da nicht der Neid? Der Neid darauf das es mir wirklich gut gehen könnte? Nur weil ich nicht jeden kleinen Furz vor meiner ganzen Belegschaft breit trete. Mich damit rühme wie sehr mein Mann und ich uns wieder in der Wolle hatten?
Das ist doch absurt.
Und da ich sowas jeden Tag fast erlebe, muss ich doch meinen es gäbe kaum noch ware Liebe.
Nur manchmal sehe ich sie. Und zwar wie sehr sie weh tun kann. Wenn eine sehr alter Mann darunter leidet, das seine demente Ehefrau ihn nach Jahrzehnte manchmal nicht als ihren Mann erkennt. Man sieht es in seinen Augen.
