Entwicklungen
Lange ist es her das ich einen neuen Artikel erstellt habe. Aber dank eines jungen Mannes kann ich nun einen weiteren Artikel schreiben.
Ob man das als Kompliment für den Herrn sehen kann wird sich rausstellen.
Ich habe diesen besagten jungen Mann nach Jahren mal wieder getroffen, und durch das was er zu mir sagte, steht er nun stellvertretent für viele Menschen die ich lange nicht gesehen hab.
Die einen sind erschrocken, die anderen gelangweilt.
Meistens sieht man sich wieder und es spielt sich ungefähr, in MEINEN Worten ausgedrückt folgendes ab:
Oh ach ja, lange nicht gesehen. Is ruhig um dich geworden. Bist auch nicht mehr so wie früher. Warst auch mal wilder, da ging bei dir mehr ab. Verheiratet. Och komm...echt. Und was is mit Kinder, noch nicht? Na Gott sei dank.
Der hat schon mal gar nicht damit zu tun. Aber was nun störend an der ganzen Geschichte ist, ist immer die unterschwellige Behaubtung ich wäre langweilig geworden. Ich brauch mich eigentlich nicht zu rechtfertigen, aber ich setzte immer die Hoffung in meine Texte sie mögen etwas ändern.
Wenn man jemanden nach Jahren oder auch nur nach Monaten wieder trifft, hat man dann das Recht sich ein Urteil über das Verhalten, die Art und das Handeln zu erlauben, obwohl man den jenigen gar nicht mehr kennt? Nicht weiß was der andere die Zeit über durchgemacht hat?Trotz das man nicht weiß was zu dieser Änderung gefürt hat?
Ich denke ja nicht. Ich denke es wäre in Ordnung mal nebenbei zu erwähnen das man veränderungen bemerkt hat. "Wow, du hast dich aber Verändert." Oder: "Oh, du hast dich ganz schön geändert." Das lässt deinem Gegenüber die Möglichkeit sich direkt im Anschluss daran zu äußern, oder auch nicht. Meine meist gegebene Antwort ist dann oft: "Haha ja ...man wird halt erwachsen gell."
Menschen die sich auch nur 5 Minuten länger, über den von mir gehassten Smalltalk hinaus unterhalten hätten, hätten vielleicht folgendes gemerkt: ich bin nicht langweilig, ich habe mich meinem Mann weder angepasst (Zumindest nicht so stark wie dargestellt wird) noch untergeortnet.
Langweilig nicht, weil langweilig immer im Auge des Betrachters liegt. Ich persönlich finde mein Leben aufregend und toll.
Ich tue keine Dinge mehr die ich noch mit 18 tat, weil ich keine 18 mehr bin. Und ich bin auch froh darum. Es gibt immer einen kurzen Augenblick wo man um die Vergangenheit trauert und dann aber doch merkt, man ist zu alt für den Scheiß. Man steht in einem dummen Club der Stadt, die Musik gefällt dir nicht, du hast sie eh meistens nur betrunken gehört, du kannst dich mit deinem Mann nicht unterhalten weil die Musik zu laut ist, es ist langweilig weil die Leute um dich herum nicht mit dir reden, weil sie damit beschäftigt sind das andere Geschlecht hemmungslos anzu baggern. Da du vor einiger Zeit das Rauchen aufgegeben hast ist die Luft dort drin unerträglich für dich. Also warum zum Geier soll ich da drin bleiben und fünf Euro für ein Bier zahlen was nach warmer Pisse schmeckt. Ich will niemanden abschleppen.
Ich gehe lieber in eine Kneipe, Lokal, Gaststätte. Ohhh wie lamgweilig!? Ich kann mich dort unterhalten, weil neben Essen und Trinken, Unterhalten an zweiter Stelle steht in so einer Kneipe. Die Luft ist deutlich besser, was essen kannst du auch, beim Bier gibt es sogar ein paar Sorten mehr, bei meinem Mann verstehe ich jetzt auch was er sagt und die Musik hört sich auch endlich nach welcher an. Für dich spießig. Logisch. Bist wahrscheinlich noch 18 und am Ende auch noch Single, wohnst in einer WG oder noch zu Hause. Bist Student oder Azubi.
Komm erst mal raus aus den Windeln und lerne auf eigenen Beinen zu stehen, dann wirst du auch lieber 2 Euro für ein gutes Bier in besserer Umgebung ausgeben, als 5 Euro dort wo es nur vieleicht was für die Nacht gibt.
Es gibt auch Menschen denen noch im hohen Alter ein verauchter Club lieber ist. Ich wollte nur überzogen meine Meinung darstellen.
Ich passe mich auch nicht meinem Mann an . Oder sagen wir lieber: Ich werde nicht er. In eine Beziehung ist es völlig normal das man Eigenheiten des anderes automatisch kopiert oder annimmt. Man lebst schließlich zusammen. Es gibt Mimiken die ich bei meinem Mann wieder finde, wo ich nicht mal weiß ob sie von mir stammen oder von ihm. Genauso Wörter, Gesten, das Aussprechen von Wörtern der Slang. Nicht alles was ich auch sage oder wie ich handele ist unbedingt von meinem Mann. Vielleicht hat er es auch von mir.
Und ich ordne mich auch ihm nicht unter und bin deswegen ruhiger oder anders geworden. Sondern ich bin wie ich bin weil sich jeder Mensch weiter entwickelt. Und nur weil sich der Rest der Umgebung nicht entwickelt, heißt das ja nicht das ich auch stillstehen muss.
Ich bin ich, und ich finde für andere kochen toll, Sport entspannend, rauchen ungesund und Alkohol langweilig. In Clubs bekomme ich Platzangst und das Gefühl Geld zu verschwenden, am Wochenende gehe ich lieber in die Sauna und stehe früh auf um meine Ratten länger beschäftigen zu können und mehr Zeit mit meinem Mann zu haben. Und Geld geben ich lieber aus um mich tatoovieren zu lassen und selber alkoholfreie Cocktails zu mischen. Zuhause. Oder ich besuche meine Eltern und Schwiegereltern, die mir oft noch die besten Freunde gewesen sind. Den denen bin ich bestimmt nicht zu langweilig.b
Lange ist es her das ich einen neuen Artikel erstellt habe. Aber dank eines jungen Mannes kann ich nun einen weiteren Artikel schreiben.
Ob man das als Kompliment für den Herrn sehen kann wird sich rausstellen.
Ich habe diesen besagten jungen Mann nach Jahren mal wieder getroffen, und durch das was er zu mir sagte, steht er nun stellvertretent für viele Menschen die ich lange nicht gesehen hab.
Die einen sind erschrocken, die anderen gelangweilt.
Meistens sieht man sich wieder und es spielt sich ungefähr, in MEINEN Worten ausgedrückt folgendes ab:
Oh ach ja, lange nicht gesehen. Is ruhig um dich geworden. Bist auch nicht mehr so wie früher. Warst auch mal wilder, da ging bei dir mehr ab. Verheiratet. Och komm...echt. Und was is mit Kinder, noch nicht? Na Gott sei dank.
Der hat schon mal gar nicht damit zu tun. Aber was nun störend an der ganzen Geschichte ist, ist immer die unterschwellige Behaubtung ich wäre langweilig geworden. Ich brauch mich eigentlich nicht zu rechtfertigen, aber ich setzte immer die Hoffung in meine Texte sie mögen etwas ändern.
Wenn man jemanden nach Jahren oder auch nur nach Monaten wieder trifft, hat man dann das Recht sich ein Urteil über das Verhalten, die Art und das Handeln zu erlauben, obwohl man den jenigen gar nicht mehr kennt? Nicht weiß was der andere die Zeit über durchgemacht hat?Trotz das man nicht weiß was zu dieser Änderung gefürt hat?
Ich denke ja nicht. Ich denke es wäre in Ordnung mal nebenbei zu erwähnen das man veränderungen bemerkt hat. "Wow, du hast dich aber Verändert." Oder: "Oh, du hast dich ganz schön geändert." Das lässt deinem Gegenüber die Möglichkeit sich direkt im Anschluss daran zu äußern, oder auch nicht. Meine meist gegebene Antwort ist dann oft: "Haha ja ...man wird halt erwachsen gell."
Menschen die sich auch nur 5 Minuten länger, über den von mir gehassten Smalltalk hinaus unterhalten hätten, hätten vielleicht folgendes gemerkt: ich bin nicht langweilig, ich habe mich meinem Mann weder angepasst (Zumindest nicht so stark wie dargestellt wird) noch untergeortnet.
Langweilig nicht, weil langweilig immer im Auge des Betrachters liegt. Ich persönlich finde mein Leben aufregend und toll.
Ich tue keine Dinge mehr die ich noch mit 18 tat, weil ich keine 18 mehr bin. Und ich bin auch froh darum. Es gibt immer einen kurzen Augenblick wo man um die Vergangenheit trauert und dann aber doch merkt, man ist zu alt für den Scheiß. Man steht in einem dummen Club der Stadt, die Musik gefällt dir nicht, du hast sie eh meistens nur betrunken gehört, du kannst dich mit deinem Mann nicht unterhalten weil die Musik zu laut ist, es ist langweilig weil die Leute um dich herum nicht mit dir reden, weil sie damit beschäftigt sind das andere Geschlecht hemmungslos anzu baggern. Da du vor einiger Zeit das Rauchen aufgegeben hast ist die Luft dort drin unerträglich für dich. Also warum zum Geier soll ich da drin bleiben und fünf Euro für ein Bier zahlen was nach warmer Pisse schmeckt. Ich will niemanden abschleppen.
Ich gehe lieber in eine Kneipe, Lokal, Gaststätte. Ohhh wie lamgweilig!? Ich kann mich dort unterhalten, weil neben Essen und Trinken, Unterhalten an zweiter Stelle steht in so einer Kneipe. Die Luft ist deutlich besser, was essen kannst du auch, beim Bier gibt es sogar ein paar Sorten mehr, bei meinem Mann verstehe ich jetzt auch was er sagt und die Musik hört sich auch endlich nach welcher an. Für dich spießig. Logisch. Bist wahrscheinlich noch 18 und am Ende auch noch Single, wohnst in einer WG oder noch zu Hause. Bist Student oder Azubi.
Komm erst mal raus aus den Windeln und lerne auf eigenen Beinen zu stehen, dann wirst du auch lieber 2 Euro für ein gutes Bier in besserer Umgebung ausgeben, als 5 Euro dort wo es nur vieleicht was für die Nacht gibt.
Es gibt auch Menschen denen noch im hohen Alter ein verauchter Club lieber ist. Ich wollte nur überzogen meine Meinung darstellen.
Ich passe mich auch nicht meinem Mann an . Oder sagen wir lieber: Ich werde nicht er. In eine Beziehung ist es völlig normal das man Eigenheiten des anderes automatisch kopiert oder annimmt. Man lebst schließlich zusammen. Es gibt Mimiken die ich bei meinem Mann wieder finde, wo ich nicht mal weiß ob sie von mir stammen oder von ihm. Genauso Wörter, Gesten, das Aussprechen von Wörtern der Slang. Nicht alles was ich auch sage oder wie ich handele ist unbedingt von meinem Mann. Vielleicht hat er es auch von mir.
Und ich ordne mich auch ihm nicht unter und bin deswegen ruhiger oder anders geworden. Sondern ich bin wie ich bin weil sich jeder Mensch weiter entwickelt. Und nur weil sich der Rest der Umgebung nicht entwickelt, heißt das ja nicht das ich auch stillstehen muss.
Ich bin ich, und ich finde für andere kochen toll, Sport entspannend, rauchen ungesund und Alkohol langweilig. In Clubs bekomme ich Platzangst und das Gefühl Geld zu verschwenden, am Wochenende gehe ich lieber in die Sauna und stehe früh auf um meine Ratten länger beschäftigen zu können und mehr Zeit mit meinem Mann zu haben. Und Geld geben ich lieber aus um mich tatoovieren zu lassen und selber alkoholfreie Cocktails zu mischen. Zuhause. Oder ich besuche meine Eltern und Schwiegereltern, die mir oft noch die besten Freunde gewesen sind. Den denen bin ich bestimmt nicht zu langweilig.b
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